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Kita Abenteuerland: Sanierung und Erweiterung für eine zukunftsfähige Betreuung

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Bürgermeister Detlef Kaatz (links) und Fachbereichsleiter Murat Kurt vor dem sanierungsbedürftigen Gebäude. Foto: Frank Schildener

Die Kindertagesstätte Abenteuerland soll umfassend saniert, erweitert und baulich zusammengeführt werden. Damit reagiert die Gemeinde auf den bestehenden Sanierungsbedarf sowie die derzeitige „Zwei-Häuser-Problematik“ und schafft gleichzeitig zeitgemäße räumliche Voraussetzungen für Kinder und Mitarbeitende.

Insbesondere der hintere Gebäudeteil befindet sich in einem deutlich sanierungsbedürftigen Zustand. Stark beschädigte und undichte Fenster sowie fehlende Bewegungs- und Personalflächen entsprechen nicht mehr den heutigen energetischen, funktionalen und rechtlichen Anforderungen. Durch einen Erweiterungsanbau sollen diese Defizite nachhaltig behoben und die notwendigen Raumkapazitäten geschaffen werden.

Die Gesamtmaßnahme ist in zwei Bauabschnitte gegliedert. Im ersten Bauabschnitt wird der hintere Gebäudeteil saniert und um einen Anbau erweitert. Die Anlage erhält einen gemeinsamen Eingangsbereich. Gleichzeitig soll die Wärmeversorgung des Gesamtgebäudes zukunftsfähig gestaltet werden. Die bisherige Versorgung über das Fernwärmenetz der Kita Sternschnuppe reicht für den zusätzlichen Bedarf nicht aus. Eine Erweiterung des bestehenden Netzes wird aufgrund der damit verbundenen fossilen Wärmeversorgung und der wirtschaftlichen sowie ökologischen Nachteile nicht weiterverfolgt.

Im zweiten Bauabschnitt steht die Sanierung des vorderen Gebäudeteils im Mittelpunkt. Insbesondere Küche und Sanitärbereiche sollen modernisiert und an heutige hygienische und funktionale Standards angepasst werden.

Bei der Planung wurde besonderer Wert auf Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gelegt. Die neue Raumstruktur ermöglicht langfristig eine flexible Anpassung an sich verändernde Kinderzahlen und kann dazu beitragen, kostenintensive Übergangslösungen zu vermeiden. Dadurch ergeben sich auch perspektivisch Einsparpotenziale bei den Betriebskosten.

Die Raumplanung wurde gemeinsam mit dem Regionalen Landesamt für Schule und Bildung (RLSB) entwickelt. Sie entspricht den aktuellen fachlichen und rechtlichen Anforderungen und wird von der zuständigen Stelle ausdrücklich befürwortet.

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