Grundstückserwerb für neues Feuerwehrhaus in Destedt steht vor Entscheidung

Das Feuerwehrhaus in Destedt wurde im Jahr 1960 der Feuerwehr zur Nutzung übergeben. In den vergangenen Jahren konnten durch kleinere Umbaumaßnahmen das Feuerlöschfahrzeug (TSW-W, Baujahr 2001) und der MTW im Haus untergestellt werden. Die Umkleidemöglichkeiten sind begrenzt und moderne sanitäre Anlagen sind nicht vorhanden.
„Allen Beteiligten von Rat und Verwaltung ist bewusst, dass ein neues Feuerwehrhaus gebaut werden muss. Und auch deshalb, weil in Kürze ein neues Feuerwehrfahrzeug beschafft werden soll“, so Bürgermeister Detlef Kaatz. Ein neues Haus kann auf dem Bestandsgrundstück an der Destedter Hauptstraße nicht realisiert werden.
Die Verwaltung präferiert einen Standort an der Trift. Sollte das Baugebiet Lehmkuhlenbreite nicht verwirklicht werden können, gibt es Alternativen. „Die Gemeinde ist mit einem Eigentümer einer Fläche an der Schulenroder Straße im Gespräch. Dieser hat Einigungsbereitschaft signalisiert“, berichtet Kaatz.
Im Rahmen der Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplanes werden Politik, Verwaltung und Feuerwehr auch über die Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden und ein damit einhergehendes Fahrzeugbeschaffungskonzept sprechen. Bürgermeister und Ortsbrandmeister Lars Haverlah stimmen überein, dass unbedingt ein geländegängiges Fahrzeug für die Gemeindefeuerwehr beschafft werden muss! Die Löschwassermenge hängt von der Gefahrenlage ab und müsste mit den Fachleuten diskutiert werden. „Diese Diskussion kommt zum richtigen Zeitpunkt“, so Haverlah, „da das alte Löschfahrzeug zur Wiederbeschaffung ansteht und neu beschafft werden muss.“
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