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Im Gespräch mit dem WWL und dem Unterhaltungsverband Schunter: Welche Schutzmaßnahmen gibt es bei Starkregenereignissen in der Gemeinde Cremlingen?

Cremlingen , den 31. 08. 2021

Ende August trafen sich Bürgermeister Detlef Kaatz und WWL Geschäftsführer Ralf Johannes und tauschten sich über Hochwasser- und Starkregenschutzmaßnahmen in der Gemeinde Cremlingen, insbesondere in der Ortschaft Destedt aus.

 

„Der Schutz vor Starkregenereignissen und damit einhergehenden Überschwemmungen im Unterdorf von Destedt ist ein Teilprojekt des Hochwasserschutzkonzeptes „Hochwasserpartnerschaft Schunter-Wabe“., erklärt WWL-Geschäftsführer Ralf Johannes. „Dieses Konzept wurde die letzten zwei Jahre erarbeitet und ist fertiggestellt – am 19. Oktober wird es der Öffentlichkeit präsentiert.“, so Johannes weiter.

 

Die möglichen Probleme bei Starkregenereignissen durch abfließendes Wasser sind allgemein bekannt. Die Anrainer haben sich und Ihr Eigentum in den letzten Jahren weitestgehend geschützt. Vor gut fünf Jahren ist bei einem Starkregenereignis fast die gesamte Ortslage von Überschwemmungen betroffen gewesen. Der Ansatz der Gemeinde Cremlingen und des WWLs ist nunmehr, das vom Feld abfließende Wasser abzuleiten. „Das Wasser soll also nicht, wie bisher, in die Regenwasserkanalisation eingeleitet, sondern vielmehr in den Talteich abgeleitet werden,“ verdeutlicht Johannes das Vorhaben. Hier müsse mit den Eigentümern zwar noch gesprochen werden, aber man sei zuversichtlich, dass eine Einigung gut möglich sei.

 

Bürgermeister Detlef Kaatz begrüßt dieses ausdrücklich, zumal der Talteich, der eigentlich ein wichtiges Refugium für die Natur ist, in den letzten Jahren immer mehr trocken liegt. „Diese Lösung bringt etwas für die Menschen und auch für Flora und Fauna. Eine klassische Win-Win-Situation! Zusätzlich erarbeitet der Landkreis Wolfenbüttel aktuell eine Richtlinie, die Hochwasser- und Starkregenschutzmaßnahmen im Landkreis Wolfenbüttel fördern soll.“, ergänzt Kaatz. „Das Projekt in Destedt wäre ein guter Kandidat hierfür.“

 

Im Rahmen der Entwicklung eines Baugebietes soll der Losebach, in den das abfließende Wasser aus der Ortschaft zukünftig geleitet werden soll, renaturiert werden. Das heißt, dass der Bachlauf mäandert und ein Teil des Wassers in Senken zurückgehalten werden soll. Der Vorsitzende des Schunterverbands Werner Denneberg, sieht durch das Zurückhalten des Wassers eine gute Möglichkeit die Vorfluter zu entlasten.

 

Auch vor den Ortslagen Gardessen und Schandelah sollen zukünftig Rückhaltungen oder andere Maßnahmen entwickelt werden, um die Ortschaften vor Hochwasser zu schützen. Zu diesem Zwecke wurde bereits eine weitere Ausgleichsfläche erworben.

 

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