Avacon unterstützt Gemeinde Cremlingen bei Anschaffung eines Elektrofahrzeugs

Cremlingen , den 12. 07. 2021

Förderprogramm des Energieversorgers für Kommunen wird gut genutzt

 

 

Die Gemeinde Cremlingen ist künftig noch stärker als bisher elektromobil unterwegs. Mit dem Leasing eines Volkswagen ID 3 wird der bisherige Fuhrpark um ein weiteres E-Fahrzeug erweitert. Bei dem Vorhaben hat der Energieversorger Avacon die Kommune unterstützt.

 

Für Städte und Gemeinden bietet das Unternehmen ein Förderprogramm für den Erwerb von Elektro- oder Hybridfahrzeugen an. Entschließt sich eine Kommune, ein solches Fahrzeug zu leasen, so gibt Avacon drei Jahre lang monatlich 100 Euro dazu. Zusätzlich wurde die Anschaffung einer Wallbox für das sichere und zügige Laden des Fahrzeugs mit 500 Euro unterstützt.

Inzwischen gibt es beinahe fünfzig Kommunen im Avacon-Netzgebiet, in denen ein von Avacon gefördertes E-Auto zum Einsatz kommt.

 

Bei einem Vor-Ort-Termin stellte Bürgermeister Detlef Kaatz das neue Fahrzeug der Presse sowie Avacon-Kommunalreferentin Antje Klimek vor. „Wir freuen uns sehr, dass wir die Avacon als Sponsor für den ID 3 gewinnen konnten“, erklärt Bürgermeister Detlef Kaatz. „Nachdem das Carsharing in der Gemeinde Cremlingen vergangenes Jahr eingestellt und der Renault Zoe zurückgegeben wurde, stehen nunmehr wieder ausreichend Fahrzeuge für den Dienstbetrieb zur Verfügung“, so Kaatz weiter.

 

Noch ist die absolute Zahl derer, die in Deutschland ein Elektrofahrzeug nutzen, überschaubar. Doch ist zuletzt eine große Dynamik in den Markt gekommen. Die Zulassungszahlen ziehen deutlich an. Das Modellangebot der Hersteller wird immer breiter. Dennoch besteht bei vielen Autofahrern noch ein erheblicher Informationsbedarf. Hier sehen sich die Gemeinde als Gebietskörperschaft und Avacon als Netzbetreiber in einer besonderen Verpflichtung.

 

 

Avacon will selbst aber auch mit gutem Beispiel vorangehen und die Flotte seiner Firmen-Fahrzeuge in den nächsten Jahren so weit wie möglich auf E-Fahrzeuge umstellen. „Nur so kann es gelingen, die Menschen zu erreichen, zu interessieren und hoffentlich auch zu begeistern“, so Antje Klimek.

 

Avacon hat bereits im Jahr 2009 die ersten Elektroautos angeschafft, um eigene Erfahrungen zu sammeln. In verschiedenen Forschungsprojekten mit E-Auto-Einsatz wurden zusätzlich wichtige Erkenntnisse gewonnen, wie sich die Stromnetze unter solchen Bedingungen verhalten. Bei den Fahrzeug-Praxiseinsätzen sind bis heute viele verschiedene Fabrikate zum Einsatz gekommen. Gut erkennbar ist dabei der technische Fortschritt, der bei den Fahrzeugen Einzug gehalten hat, vor allem in Hinsicht auf Reichweite und Komfort. Werden die Fahrzeuge mit Ökostrom geladen, können sie einen spürbaren Beitrag zur Kohlendioxid-Reduzierung im Verkehr leisten.

 

Im Zusammenhang mit der Anschaffung von Elektrofahrzeugen ist natürlich auch die Schaffung von Lademöglichkeiten ein wichtiges Thema.

Im Bereich der Gemeinde Cremlingen hat sich die Cremlinger Energie GmbH für den Ausbau der Ladeinfrastruktur stark gemacht. Zu den bereits bestehenden Wallboxen an den Dorfgemeinschaftshäusern in Hordorf und Klein Schöppenstedt wurden zuletzt zwei Ladesäulen in der Ortschaft Cremlingen errichtet. Eine befindet sich auf dem Parkplatz zwischen Gemeindeverwaltung und Volksbank und die zweite an der KiTa Moorbusch bzw. dem geplanten Begegnungszentrum.

 

Bild zur Meldung: Beim Vor-Ort Termin wurde der Volkswagen ID 3 den Beteiligten (v.l.) Antje Klimek (Kommunalmanagement Avacon), Bürgermeister Detlef Kaatz und Timo Abert (Kommunalmanagement Avacon) vorgestellt.